Wie die Jungfrau zum Kinde....
Als mich im November der Anruf erreichte mit einem Hilferuf aus Nonnweiler: "Kannst du uns an der Sitzung unterstützen, -Julia fällt aus, kannst du den Abend moderieren", da musste ich nicht lange überlegen. Na ja, ich bin ja eh bei euch, ob ich nun unten im Saal sitze oder auf der Bühne stehe, damit habe ich doch kein Problem..
Und dann ging es Schlag auf Schlag: "Kannst du Mittwoch zur Sitzung kommen" -- "Ähh nein, da bin ich in Lübeck..." -
aber wir trafen uns trotzdem. Da ich die Veranstaltung als Zuschauer kannte, hatte ich ja schon ein gewisses Bild, aber die Nöte, die waren mir so nicht bewußt. - "Wenn du es nicht gemacht hättest, hätten wir die Veranstaltung abgesagt."
Und so nahm es seinen Lauf : Eine Session Julia vertreten, kein Ding, wichtig ist, dass sie weiter macht, denn sie macht das sehr sehr gut mit ganz viel Herzblut. Und im Hintergrund wäre die Session auch dieses Mal nicht ohne sie denkbar gewesen, obwohl sie sicher weniger gemacht hat als sonst.
Und so freute ich mich spätestens seit dem 09.01 auf mein Highlight der Session. Wieder als Sitzungspräsident auf die Bühne zurückzukehren! Neue Farben, neues Outfit, ein engagiertes Team, das einen braucht.
Und die Zulieferung der Informationen: einfach ein Traum. Ich hatte schon im Januar alle Informationen über die Tanzgruppen, Namen, Trainer, Motto. Der Elferrat stand. Die Kleidung des Elferrats (die hier immer mottoabhängig ist) war Mitte Januar schon geliefert.
Und dann war es am 14.02. um 19.11 soweit. Zuerst marschierte die Kolping Kapelle mit dem Narhalla Marsch ein, den sie sich selbst spielte. Nachdem diese Platz genommen hatten, spielten Sie zum Einmarsch das Motto des Abends :
Love ist in the air von Paul Young aus dem Jahren 1978
die Kolping schwebt auf Wolke 7
Einmarsch für den Elferrat, angeführt von Sabine und wie man im Hintergrund sieht, war auch Maria im Elferrat.



Sabine erklärte kurz, dass die Elferratspräsidentin Julia Kasper ausfällt und man dann jemanden gefunden hat,
der in Göttelborn in Rente geschickt wurde.. Es hatte sich dann auch schon bis Nonnweiler rumgesprochen,
dass böse Zungen schon unkten:
Der alte Mann, kurz vor der Urne,
darf dies´ Johr bei der Kolping auf der Bühne rum turne.

Nachdem der Sitzungspräsident seine Jacke empfangen hatte, konnte es dann losgehen.

Nach der Vorstellung des Elferrats mit
Miriam, Bernie & Anne, Moritz, Sabine, Tina, Shanen, Gereon Christine und Maria,
die sich alle dem Motto gemäß als verliebt, verlobt oder verheiratet outen mussten, ging es auf die Plätze.

Natürlich begann der Sitzungspräsident den Abend mit einer Reimrede, für ihn gehört das zu einer guten Tradition. Auch dass er der erste Mann auf dem Stuhl in der Mitte seit 2 Jahrzehnten ist., musste er erwähnen. Am Ende kündigte er den
1. Programmpunkt an : den Kolping Walzer

Dann ging es auch schon mit den Tänzen los. Die Minigarde durfte als kleinste und zahlenmäßig stärkste Garde ran.
Auch sie hatten sich dem Kolping Motto angeschlossen : Love ist in the AIR und hatten Herzchenballons dabei. 
Danach kam das Funkenduo der KGN auf die Bühne. - Den Ausdruck "das A-Team" hatten die auch noch nicht gehört.
Annelie & Anna

Danach folgte der 1. Redner : Patrick Ganz erzählte in Reinform, warum es so schön ist ein Mann zu sein.

Die Juniorengarde brachte dann wieder Schwung auf die Bühne


Nach einem Schunkler kam dann der stadtbekannte "Singende Hausmeister" Horst Lauer zum Einsatz. Da dieses Jahr Bürgermeisterwahlen sind, und er die Kandidaten gründlich aufs Korn genommen hat, weusste er noch nicht, ob er nächstes Jahr noch einen Job hat und hat sich vorsichtshalber schon mal von der Bühne verabschiedet. - Der Sitzungspräsident tröstete ihn, indem er sagte, dass er von sich auch nicht geglaubt hätte, dass er noch mal solch einen Abend leiten würde.

Nun ändert sich die Farbe der Garde, denn es tanzt die Funkengarde der Nachbargemeinde Otzenhausen. Auch seit vielen Jahren zu Gast bei der Kolping.


Im nächsten Beitrag kommen der rote Marcone und der schwarze Don Ralfino zum Einsatz. Nach ihrem Debüt im letzten Jahr wurden sie direkt für dieses Jahr wieder verpflichtet. 


Let´s Fetz war dann die erste Showtanzgruppe des Abends, die uns auf die kommende Fussball-WM vorbereitete und zugleich der letzte Punkt vor der Pause.
Danke an unseren Haus- und Hoffotografen Jügen
Dann ging es auch schon in die Pause und wir haben gerade erst 21.25 Uhr - also nach 2, 5 Stunden darf man mal Pause machen.
Nach der Pause ging es zeremoniell weiter. - Es beehrte die Kolping die Jugend-Prinzenessinnen Mila I. und Lana I.

und danach Prinz Andreas III. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Manuela I.

Nach den Ansprachen tanzte die Prinzengarde mit dem Prinzenpaar das gute Laune Lied und alle machten mit.


Und auch Prinzessin Mila ließ sich das Mittanzen nicht entgehen
Die Lehrerin und ihr Musterschüler - Sabine und Moritz. Ja, 28 durch 7, das mal anschaulich zu präsentieren...die Lehrerin konnte einem leidtun. 
Es folgte das Funkenmariechen Xenia Martin aus Otzenhausen mit einem akrobatischen Tanz.


Es wurde eine Krankenschwester angekündigt, aber was war denn das ? 
Man hat den Eindruck, als wäre sie strafversetzt in die Küche oder die Hauswirtschaft unsere Annette Schwarz
Die Showtanzgruppe CeltiX aus Otzenhausen mit ihrer Strasse der Hexen - Witched Road - auf der Suhe nach dem verlorenen Herzen.



Nach einer kleinen Schunkelrunde, um den Bühnenaufbau zur letzten Nummer des Tages zu überbrücken, gab es vor geschlossenem Vorhang noch die Danksankung an alle Helfer. Und Sabine überraschte den Präsidenten, indem sie auch ihm für die Leitung der Sitzung dankte.

Mit MS RESET setzte die KG Nonnweiler den Schlußpunkt des Programms.



Dann doch eine Überraschung... Es ist Mitternacht geworden und unter einem Vorwand ruft Ralf Prinzessin Lana auf die Bühne, angeblich weil sie die einzige Prinzessin ist, die nicht auf der Bühne ist. Aber sie ahnte es natürlich schon.
Es gab noch 2 Geburtstagsständchen für die Prinzessin Lana und für Annette. 
Und dann wurde mit einer Polonaise "Der Zug hat keine Bremsen" ausmarschiert. Dann spielte die Kapelle mit Schorsch und Bianca aber noch eine Stunde Live Musik.
Tja, was soll soll ich sagen. Ich glaube es war ein rundum gelungener Abend und die Gäste waren mit dem Programm wie so oft zufrieden.